Spitzenspiel gegen Langweid mit 2:6 in die Hose gegangen

 

Leider hatten unsere mitgereisten Fans in dem Spitzenspiel gegen Langweid nicht viel zu bejubeln. Lediglich Kriszti Toth glänzte mit ihren Siegen über Batorfi und Steff. 

 

Im Doppel starteten Laura und ich glänzend, wir gewannen den ersten Satz deutlich mit 11:6. Im zweiten Satz holten wir einen 6:9 Rückstand auf und erspielten uns einen Satzball bei 10:9. Die Chance zum vorentscheidenen 2:0 verwerteten wir nicht, stattdessen mussten wir mit 10:12 den Satzausgleich hinnehmen. In den beiden folgenden Sätzen spielten wir zu harmlos, um das Langweider Duo ernsthaft  Teamfoto Langweid
v.l. Mihaela Steff, Csilla Batorfi, Jessica Göbel, Yunli Schreiner, Xu Lin

 

zu gefährden und so ging der erste Punkt an die Heimmannschaft.

 

Währenddessen ging die Partie Toth/Wosik und Schreiner/Xu in den Entscheidungssatz. Kriszti und Elke wehrten sich mit aller Kraft gegen das aggressive Penholderspiel der beiden Langweiderinnen, doch leider konnten sie die Niederlage nicht abwenden. 0:2 nach den Doppeln. 

Kriszti war sichtlich unzufrieden mit ihrer Leistung gegen ihre Nationalmannschaftskameradin Csilla Batorfi und lag mit 0:1 und 3:7 im Rückstand, als sie endlich zu ihrem Spiel fand. Sie gewann den zweiten Satz in der Verlängerung mit 13:11 und leitete die Wende in dieser Begegnung ein. Kriszti dominierte nun die Partie während Csilla mehr und mehr mit den Zuschauern lamentierte. Kriszti liess sich nicht beirren und gewann souverän mit 3:1 und holte den ersten Punkt für Busenbach. 

Am Nebentisch war der Trainingsrückstand von Elke Wosik deutlich zu erkennen, da sie zur Zeit in Burg bei Magdeburg den 4-wöchigen Unteroffizierslehrgang absolviert. So hatte Mihaela Steff wenig Mühe die Langweider Führung auf 3:1 auszubauen.

Nun lag alle Hoffnung auf unser hinteres Paarkreuz. 

 

Leider gönnte mir Trainer Rudi Stumper eine Pause, so dass ich tatenlos auf der Bank zusah wie Laura unserer Nationalmannschaftskameradin Jessica Göbel im ersten Satz mit ihrem kompromißlosen Block- und Schußspiel keine Chance liess und den ersten Satz mit 11:6 für sich entschied. Nun fand Jessica besser zu ihrem Topspinsspiel aus der Halbdistanz und Laura hatte zunehmend Probleme mit Jessicas Aufschlägen, so dass Jessica das Youngstar Duell doch noch mit 3:1 für sich entschied. 

 

Am Nebentisch musste Han Ying gegen Yunli Schreiner antreten. Han Ying führte schnell mit 3:0 im ersten Satz, doch dann zeigte Schreiner ihre Klasse gegen Abwehr, punktete 10 mal in Folge und führte mit 1:0. Während Trainer Rudi Stumper noch Laura betreute wechselte er einige Worte mit Kriszti auf ungarisch und Kriszti eilte zu Han Ying, um ihre Taktik etwas umzustellen. Prompt verkürzte Han Ying auf 1:2, doch Schreiner liess sich den Sieg nicht mehr nehmen. 1:5 zur Pause.

 

Im Spitzeneinzel zwischen Toth und Steff erwischte die Rumänin den besseren Start und ging mit 1:0 Führung. Kriszti liess sich nicht aus der Ruhe bringen, agierte sicher aus der Halbdistanz und provozierte Steff zu überhasteten Fehlern, so dass Kriszti wie im ersten Spiel das Ruder zum verdienten 3:1 herumriss. 

Elke schien sich nun eingespielt zu haben, doch der erste Satz ging knapp mit 12:10 an Csilla Batorfi. Zwar schaffte Elke den Satzausgleich, doch leider fand Elke im weiteren Spielverlauf nicht zu ihrer gewohnten Sicherheit und Csilla steuerte mit einem 3:1 Sieg den Siegpunkt für Langweid bei.

 

Nächsten Sonntag, dem 08.12.2002 steht unser letztes Spiel in der Vorrunde beim MTV Tostedt an, der auf seine Spitzenspielerin Victoria Pavlovitch, die noch an einem Handgelenkbruch laboriert, verzichten muss. Ich hoffe, dass ich im letzten Spiel des Jahres nochmal meine BL-Bilanz verbessern kann und wir den zweiten Tabellenplatz festigen.

 

Eure

           Tanja Hain-Hofmann